Anbahnung musik- und tanzkultureller Teilhabe
sowie Professionalisierung im JeKits-Programm


AnmuT im europäischen Austausch

Im Rahmen der jährlichen Konferenz der EAS (European Association for Music in Schools) in Wien zum Thema „Advancing Democracy. Participation, Diversity, and Social Cohesion in Music Education“ präsentierten wir Forschungsergebnisse aus AnmuT in einem Symposium zur Instrumental- und Gesangspädagogik im schulischen Kontext. Unter dem Titel „Promoting Inclusivity and Equal Participation through Instrumental and Vocal Tuition in General Schools?“ diskutierten internationale Kolleg*innen Perspektiven auf Unterricht an der Schnittstelle von Schule und Musikschule. Unser Beitrag „A Polyphony of Expectations“ (Natalia Ardila-Mantilla & Hanna Ehnes) zeigte, wie vielfältige Perspektiven und Zielvorstellungen im JeKits-Programm zusammenkommen – und welche Herausforderungen, aber auch Potenziale sich daraus für musikalische Bildung und Kooperation ergeben.

Die Präsentation bot die Möglichkeit, das JeKits-Programm im europäischen Kontext sichtbar zu machen und mit Vertreter*innen ähnlicher Programme sowie Forschenden aus anderen Ländern in Austausch zu treten. Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in Europa wurde dabei deutlich, welche Bedeutung Programme wie JeKits für die Demokratisierung musikalischer Bildung haben können und wie sie auch Institutionen und Strukturen verändern. Der internationale Austausch ermöglicht es zugleich, diese Potenziale im Vergleich zu anderen Kontexten weiter zu schärfen und Ansatzpunkte für eine gezielte Weiterentwicklung zu identifizieren, insbesondere im Hinblick auf die Förderung von Teilhabe und die Professionalisierung von Lehrkräften.

Mit Präsentationen wie dieser trägt AnmuT dazu bei, JeKits im europäischen Fachdiskurs zu verankern und Impulse für eine inklusive, teilhabeorientierte Musik- und Tanzbildung zu geben.