Vom 29.–30. Mai 2026 war AnmuT beim internationalen Symposium „Embracing Ambiguity. Zur Rolle der Instrumental- und Gesangspädagogik in Musikpädagogik, Bildungspolitik und Gesellschaft“ an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien vertreten. Natalia Ardila-Mantilla präsentierte im Vortrag „Von ‚eierlegenden Wollmilchsäuen‘ zu ‚Trägerinnen des Gefüges‘? Überforderungsbilder und neue Rollen in der Instrumental- und Gesangspädagogik“ Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt. Im Mittelpunkt stand eine spezifische Rolle, die einige JeKits-Lehrkräfte innerhalb des komplexen musikpädagogischen Gefüges JeKits übernehmen: Als „Trägerinnen des Gefüges“ verbinden sie unterschiedliche soziale Welten, vermitteln zwischen teils widersprüchlichen Erwartungen und tragen wesentlich dazu bei, dass kulturelle Teilhabe im Zusammenspiel von Schulen, Musikschulen, Kindern, Familien und weiteren Akteur*innen ermöglicht werden kann.
Auch Hanna Ehnes und Lucia Gatzweiler, wissenschaftliche Hilfskräfte im Projekt AnmuT, brachten sich aktiv in den Austausch ein – durch die Moderation von Diskussionsformaten sowie im Rahmen eines Round Tables zu Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in Studium und Beruf.
Die Diskussion der Ergebnisse im Rahmen des Symposiums bot die Möglichkeit, die bisherigen Erkenntnisse in einem breiteren musikpädagogischen Kontext zu reflektieren. Im Fokus stand dabei insbesondere die Frage, welche strukturellen Rahmenbedingungen dazu beitragen können, inklusive und teilhabeorientierte musikpädagogische Systeme nachhaltig zu gestalten.
Der intensive Austausch mit Forschenden, Lehrenden, Studierenden und Akteur*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum lieferte wertvolle Impulse für die weitere Arbeit im Projekt. Die im Vortrag diskutierten Zwischenergebnisse werden im Rahmen einer geplanten Publikation zum Symposium weitergeführt.
