Im Oktober befindet sich AnmuT mitten in einer intensiven Auswertungs- und Schreibphase. Erste Teilergebnisse werden verschriftlicht, während wir parallel mit Mapping-Verfahren der Situationsanalyse das komplexe Gefüge des JeKits-Programms genauer untersuchen.
Dabei nehmen wir JeKits als Gesamtsystem in den Blick: Individuelle und kollektive Akteur*innen, soziale Welten und Arenen, nicht-menschliche Aktanten und Diskurse werden in ihrem Zusammenspiel analysiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Die Maps helfen uns dabei, Strukturen, Spannungen und bislang weniger sichtbare Zusammenhänge im Material herauszuarbeiten. Erste Ergebnisse dieser Analyse haben Natalia Ardila-Mantilla und Carla Moll Ende September auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) im Beitrag „JeKits als Übergangsraum: Eine situationsanalytische Perspektive auf Kooperationsstrukturen musikalischer Bildung“ zur Diskussion gestellt. Das fachliche Feedback aus diesem Austausch fließt nun in die weitere Entwicklung unserer Analyse ein.
Parallel bereiten wir weitere Ergebnisse für die wissenschaftliche Diskussion auf: Für die Zeitschrift Diskussion Musikpädagogik haben Claudia Meyer und Christopher Ulferts einen Beitrag zu digitalen musikalischen Alltagswelten von Kindern im Grundschulalter eingereicht.
So laufen im Herbst unterschiedliche Stränge der Auswertung zusammen: von der detaillierten Arbeit am empirischen Material über die Analyse des JeKits-Systems bis zur Verschriftlichung und Diskussion erster Teilergebnisse.
